Sie finden den Titel komisch? Das sind die Zutaten, die es braucht, um aus einem Werne-Krimi ein Hörspiel zu machen.
Wie alles begann ...
Als deutschsprachige Kriminalromanautorin bin ich seit gut zwei Jahren Mitglied bei den Mörderischen Schwestern e.V. und regelmäßige Teilnehmerin an deren Stammtisch in Unna. Zu meinen Mitschwestern gehört Anke Kemper, Autorin und Inhaberin des Theaterverlags adspecta in Meschede.
Irgendwann habe ich gefragt, ob man nicht auch meinen Kommissar Wischkamp aus der Werne-Krimireihe auf die Bühne bringen könnte. Die Idee, ein Theaterstück zu schreiben, war geboren. Ich gebe zu, es war schwieriger als ich gedacht hatte. Aber ich habe es, nicht zuletzt mit Ankes Hilfe, tatsächlich geschafft. Das Stück wartet zwar noch auf seine Uraufführung, ist aber beim Theaterverlag adspecta unter Vertrag.
Vor ein paar Wochen kam mir die Idee, aus dem Bühnenstück ein Hörspiel zu machen. Klaus Falkenberg, der Mann, der unter anderem die Musik für meine Krimilesungen mit Musik komponiert, arrangiert und mich auch live begleitet, hat Erfahrung in der Produktion von Hörspielen. Er verfügt darüber hinaus über die notwendige Technik, um professionell aufzunehmen und zu schneiden.
Klaus fand meine Idee interessant. Nun ging es darum, die passenden Sprecher für die insgesamt 11 verschiedenen Rollen zu finden. Autorenkolleginnen und - kollegen, ich selbst und auch Klaus Falkenberg sowie zwei Mitglieder einer Hörspiel-Gruppe aus Werne werden mitmachen.
Heute, am 10.4. gab es das erste gemeinsame Treffen, an dem immerhin 9 von 11 Sprechern teilnehmen konnten. Klaus erzählte uns kurz, wie die technische Seite aussehen wird. Die ersten Aufnahmetermine sind vereinbart und in zwei Wochen geht es los.
Ich werde hier fortlaufend darüber berichten, wie aus dem Bühnenstück ein Hörspiel wird und natürlich gibt es hier auch Infos darüber, wann das Ganze fertig ist, auf CD gepresst wurde und in den Handel kommt.
Für mich ist das aufregendes Neuland und für einige der Sprecher auch. Ich bin aber sicher, dass wir das alle gemeinsam meistern werden.
Montag, 10. April 2017
Dienstag, 28. März 2017
Die Leipziger Buchmesse 2017 - warum über Bücher bloggen?
Buchblogs sprießen im Augenblick wie der frische Spargel aus dem Boden. Was bewegt Menschen dazu, ein gelesenes Buch nicht einfach ins Regal zu stellen, sondern darüber zu schreiben? Mich als Autorin (und Bloggerin) freut das natürlich, kann ich doch die Meinungen und Leseeindrücke meiner Leser so viel besser nachvollziehen. Trotzdem, und das war auch ein Thema auf der Leipziger Buchmesse, fragt man sich: Was motiviert Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer dazu?
Am 26.3.2017 gab es im Congress Center der Leipziger Messe die blogger sessions 17, zu der Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer eingeladen waren zu einem Austausch mit Journalisten, Juristen und den Kollegen und Kolleginnen aus den eigenen Reihen. Zu dieser Zeit war ich schon wieder auf dem Heimweg aus Leipzig. Aber, der Messe in Leipzig sei Dank, es gibt immer sehr ausführliche Presseinformationen, anhand derer ich die wichtigsten Informationen hier gerne wiedergebe.
Unter dem Leitthema "Warum über Bücher bloggen?" gab es einen regen Austausch. Bekannte Bloggerinnen wie zum Beispiel Mareike Krause oder Bozena Anna Badura berichteten über die eigene Motivation und die Erfahrungen, die sie selbst mit klassischen Bücherblogs gemacht haben. Der Jurist und Blogger Tilmann Winterling gab darüber hinaus eine Einführung in die juristischen Hintergründe von Datenschutz, Werbung für Blogs und Blogger, Kooperationen und das Presserecht.
Ab 13 Uhr startete dann die Diskussionsrunde "Mehr als bloggen". Darin ging es vor allen Dingen darum, wie Blogger ihre Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen können. Lovelybooks bot einen Workshop an, der Blogger in die Welt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) entführte. Eine solche Optimierung sorgt dafür, dass die Blogs besser gefunden werden und im Ranking der Suchmaschinen nach vorn gelangen. Außerdem lassen sich Blogs so genauer analysieren, was ihre Reichweite anbelangt.
Auf jeden Fall ist es enorm, welchen Aufwand Bloggerinnen und Blogger betreiben, um das zu teilen, was sie beim Lesen eines Buches erlebt und empfunden haben. Letztendlich gibt es inzwischen bereits einige Monetarisierungsmodelle, die es den Bloggern ermöglichen, mit dem, was sie schreiben, Geld zu verdienen.
Als Autorin möchte ich an dieser Stelle allen Bloggern, die sich der Literatur verschrieben haben, herzlich danken. Nicht zuletzt euer Engagement für das gedruckte Wort hält andere Menschen zum Lesen an und sorgt dafür, dass die richtigen Bücher den richtigen Leser finden.
Am 26.3.2017 gab es im Congress Center der Leipziger Messe die blogger sessions 17, zu der Buchblogger, Booktuber und Bookstagramer eingeladen waren zu einem Austausch mit Journalisten, Juristen und den Kollegen und Kolleginnen aus den eigenen Reihen. Zu dieser Zeit war ich schon wieder auf dem Heimweg aus Leipzig. Aber, der Messe in Leipzig sei Dank, es gibt immer sehr ausführliche Presseinformationen, anhand derer ich die wichtigsten Informationen hier gerne wiedergebe.
Unter dem Leitthema "Warum über Bücher bloggen?" gab es einen regen Austausch. Bekannte Bloggerinnen wie zum Beispiel Mareike Krause oder Bozena Anna Badura berichteten über die eigene Motivation und die Erfahrungen, die sie selbst mit klassischen Bücherblogs gemacht haben. Der Jurist und Blogger Tilmann Winterling gab darüber hinaus eine Einführung in die juristischen Hintergründe von Datenschutz, Werbung für Blogs und Blogger, Kooperationen und das Presserecht.
Ab 13 Uhr startete dann die Diskussionsrunde "Mehr als bloggen". Darin ging es vor allen Dingen darum, wie Blogger ihre Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen können. Lovelybooks bot einen Workshop an, der Blogger in die Welt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) entführte. Eine solche Optimierung sorgt dafür, dass die Blogs besser gefunden werden und im Ranking der Suchmaschinen nach vorn gelangen. Außerdem lassen sich Blogs so genauer analysieren, was ihre Reichweite anbelangt.
Auf jeden Fall ist es enorm, welchen Aufwand Bloggerinnen und Blogger betreiben, um das zu teilen, was sie beim Lesen eines Buches erlebt und empfunden haben. Letztendlich gibt es inzwischen bereits einige Monetarisierungsmodelle, die es den Bloggern ermöglichen, mit dem, was sie schreiben, Geld zu verdienen.
Als Autorin möchte ich an dieser Stelle allen Bloggern, die sich der Literatur verschrieben haben, herzlich danken. Nicht zuletzt euer Engagement für das gedruckte Wort hält andere Menschen zum Lesen an und sorgt dafür, dass die richtigen Bücher den richtigen Leser finden.
Montag, 13. Februar 2017
Anthologien - warum schreibt man da mit?
Anthologien sind Sammlungen von Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren. Verlage schreiben Wettbewerbe aus, an denen man sich als Autor beteiligen kann.
Immer wieder wird mir die Frage gestellt: Macht das überhaupt Sinn?
Von mir gibt es dazu ein klares "JA!"
Natürlich, Kurzgeschichten verkaufen sich in der Regel nicht so gut und leicht wie komplette Romane. Bei vielen Ausschreibungen ist es so, dass die Autoren ein Freiexemplar erhalten, aber kein Honorar. Das ist - je nach Anzahl der mitschreibenden Autoren - auch schwierig zu regeln.
Man müsste einen Verteilungsschlüssel ermitteln, also den prozentualen Anteil geschriebener Seiten am Gesamtumfang des Buches. Danach könnte das Honorar aufgeteilt werden. Wenn an einer Anthologie im Schnitt 20 oder mehr Autoren mitschreiben, reden wir hier über Cent-Beträge, die niemanden reich machen.
Dafür bieten die Verlage den beteiligten Autoren aber Rabatte an, wenn sie selbst Bücher kaufen. Die Spanne zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis ist der finanzielle Gewinn, den ein Autor erzielen kann. Wer also gut verkauft, verdient auch Geld mit Anthologien.
Aber ist Geld wirklich alles?
Hier antworte ich mit einem klaren "NEIN!"
Warum also schreibe ich, trotz meiner zahlreichen Romanveröffentlichungen, immer noch gerne bei Anthologien mit?
Zunächst einmal, wenn es sich um einen renommierten Verlag handelt, macht sich jede Veröffentlichung gut in meiner Bibliografie. Ich betrachte solche Ausschreibungen auch als Übung. Bin ich in der Lage, zu einem vorgegebenen Thema und einer maximalen Obergrenze an erlaubten Worten eine passende Geschichte zu schreiben, die Chancen hat, ins Buch zu kommen?
Nachwuchsautoren kann ich immer nur raten: Macht da mit! Das schult den Blick fürs Wesentliche, den man unbedingt braucht, wenn man einen Roman schreiben will. In diesem Sommer gibt es wieder eine Anthologie mit Kurzkrimis, an der ich beteiligt bin. Und ich bin, wie jedes Mal, stolz darauf, dass meine Geschichte gut und spannend genug war, um gedruckt zu werden.
Immer wieder wird mir die Frage gestellt: Macht das überhaupt Sinn?
Von mir gibt es dazu ein klares "JA!"
Natürlich, Kurzgeschichten verkaufen sich in der Regel nicht so gut und leicht wie komplette Romane. Bei vielen Ausschreibungen ist es so, dass die Autoren ein Freiexemplar erhalten, aber kein Honorar. Das ist - je nach Anzahl der mitschreibenden Autoren - auch schwierig zu regeln.
Man müsste einen Verteilungsschlüssel ermitteln, also den prozentualen Anteil geschriebener Seiten am Gesamtumfang des Buches. Danach könnte das Honorar aufgeteilt werden. Wenn an einer Anthologie im Schnitt 20 oder mehr Autoren mitschreiben, reden wir hier über Cent-Beträge, die niemanden reich machen.
Dafür bieten die Verlage den beteiligten Autoren aber Rabatte an, wenn sie selbst Bücher kaufen. Die Spanne zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis ist der finanzielle Gewinn, den ein Autor erzielen kann. Wer also gut verkauft, verdient auch Geld mit Anthologien.
Aber ist Geld wirklich alles?
Hier antworte ich mit einem klaren "NEIN!"
Warum also schreibe ich, trotz meiner zahlreichen Romanveröffentlichungen, immer noch gerne bei Anthologien mit?
Zunächst einmal, wenn es sich um einen renommierten Verlag handelt, macht sich jede Veröffentlichung gut in meiner Bibliografie. Ich betrachte solche Ausschreibungen auch als Übung. Bin ich in der Lage, zu einem vorgegebenen Thema und einer maximalen Obergrenze an erlaubten Worten eine passende Geschichte zu schreiben, die Chancen hat, ins Buch zu kommen?
Nachwuchsautoren kann ich immer nur raten: Macht da mit! Das schult den Blick fürs Wesentliche, den man unbedingt braucht, wenn man einen Roman schreiben will. In diesem Sommer gibt es wieder eine Anthologie mit Kurzkrimis, an der ich beteiligt bin. Und ich bin, wie jedes Mal, stolz darauf, dass meine Geschichte gut und spannend genug war, um gedruckt zu werden.
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Bücher auf dem Weihnachtsmarkt - ein Trend, der Erfolg verspricht
Auch, wenn dieser Beitrag sich sehr nach Werbung anhört, liegt er mir doch sehr am Herzen. Denn es ist ein erfreulicher Trend, dass in Deutschland wieder mehr gelesen wird, und zwar generationsübergreifend. Und genau deshalb bin ich sicher, dass dieser kleine Artikel hier seine Berechtigung in meinem Blog hat.
Schon seit einigen Jahren gibt es jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Werne an der Lippe eine Hütte mit der Bezeichnung "Werner Autoren und Verlage". Hier werden Bücher und Veröffentlichungen angeboten, die ausschließlich von Autoren und Verlagen aus der Region rings um Werne stammen.
Meine Werne-Krimireihe ist seit Jahren ein gutes Aushängeschild, das viele Besucher anlockt. Einen besonderen Reiz bekommt dieses Angebot durch den Literarischen Adventskalender, der in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Werne ebenfalls seit Jahren das Bühnenprogramm mit Lesungen von regionalen Autoren bereichert.
Aber wie kommt es, dass Bücher so erfolgreich auf einem Weihnachtsmarkt sein können? Erwartet man hier nicht eher weihnachtliche Dekoartikel, vielleicht noch Schmuck und natürlich leckeres Essen und diverse Heißgetränke? Geht jemand auf einen Weihnachtsmarkt, um Bücher zu kaufen?
In erster Linie natürlich nicht. Andersherum sagen die Statistiken, dass in Deutschland Bücher jedes Jahr mehr als 30 Prozent der Geschenke ausmachen. Was liegt also näher, dieses Produkt auch auf einem Weihnachtsmarkt anzubieten? Vielleicht macht das Beispiel der Kleinstadt Werne an der Lippe ja Schule. Oder liegt der Erfolg dieser Bücherhütte genau darin, dass es sich um einen Kleinstadtweihnachtsmarkt handelt? Einem Weihnachtsmarkt, der sehr stimmungsvoll, aber von seiner Größe her überschaubar ist?
Diese Frage können nur die Weihnachtsmarktbesucher selber beantworten. Für mich als Autorin, Bloggerin und Herausgeberin eines Onlineliteraturmagazins steht fest: Bücher sind perfekte Weihnachtsgeschenke und an der Hütte der "Werner Verlage und Autoren" findet auch im nächsten Jahr jeder das passende Weihnachtsgeschenk für jedes Alter.
Samstag, 22. Oktober 2016
Mein Besuch auf der Buchmesse in Frankfurt am 21.10.2016
Buchmesse Frankfurt 2016
Noch läuft sie, die Frankfurter Buchmesse 2016. Aber ich war
gestern dort und möchte gern ein paar meiner Eindrücke wiedergeben. Ich bin
immer ganz bewusst am zweiten Fachbesuchertag in Frankfurt, denn ab heute ist
die Buchmesse auch für das Publikum geöffnet. Es wird voll werden, richtig
voll.
Schon die ersten zwei Tage sind nach Auskunft des
Veranstalters sehr gut gelaufen. Die Aussteller sind hoch zufrieden gewesen und
die Mitarbeiter der Verlage waren terminlich gut ausgebucht. Zahlreiche Autoren
haben als Fachbesucher ebenfalls bereits den Weg nach Frankfurt gefunden.
Der Trend zum Self Publishing scheint sich weiter
durchzusetzen. In Halle 3.0 waren viele solcher Verlage vertreten. Sogar bei
Tolino, den ich eigentlich nur als e-book-Reader kenne, kann man jetzt selbst
ebooks veröffentlichen. Mir erschließt sich dieser Teil des Verlagswesens
allerdings noch nicht so ganz. Self Publishing heißt doch im eigentlichen Sinn,
ich veröffentliche selbst. Wenn ich dazu als Autor auch wieder einen Verlag
benötige, muss ich doch genauso nach einem guten Verlag suchen, als ob ich mein
Manuskript irgendwo einsenden will. Vielleicht verstehe ich das aber auch nicht
richtig und diese Verlage sind im eigentlichen Sinn Plattformen zum Hochladen
eigener Bücher. Wie auch immer, ich bin als Autorin ja nun einmal den anderen
Weg gegangen. Er war steinig, zugegeben, aber letztendlich bin ich mit dem, was
ich bisher erreicht habe, sehr zufrieden.
In diesem Jahr gastierte auch die Initiative StadtLesen auf
der Frankfurter Buchmesse. Hier fand auf dem Agora-Freigelände die Abschlussveranstaltung
statt. Da der Brighton Verlag diese Initiative unterstützt, bekam ich am
Freitag, 21.10., die Gelegenheit, doch aus meinem neuen Krimi, Werne Krimireihe
9, „der kerzenkreis“ vor einem durchaus sehr interessierten Publikum zu lesen.
Danach ergaben sich noch einige nette Gespräche mit Zuhörern und
Autorenkollegen.
Wie jedes Jahr auf den Buchmessen, die ich besuche, traf ich
auch in diesem Jahr wieder Wolfgang Brandt vom Geisterspiegel. Er begleitet
meine Autorenkarriere im Grunde von Anfang an und hat auch meine Erstlingswerke
damals lektoriert und rezensiert. Bei einer Tasse Kaffee in einem der
zahlreichen Messecafés hatten wir ausreichen Zeit, über viele Dinge zu
plaudern. So ein Gespräch mit Wolfgang ist immer wieder erfrischend und sehr
interessant, was News aus der Szene anbelangt.
Der Brighton Verlag, in dem ein Großteil meiner Bücher
erscheint, war wieder am Gemeinschaftsstand der Kleinverlage in Halle 3.1,
Stand J19, vertreten. Die Bücher sind stimmungsvoll arrangiert und jede Menge
Messeflyer warten an den Publikumstagen darauf, verteilt zu werden.
Ebenfalls in diesem Jahr in Frankfurt am Gemeinschaftsstand
der Kleinverlage präsentiert sich der Traumfänger Verlag. Hier erschien 2013
mein unter dem Pseudonym Ronda Baker-Summer erschienener Ethno-Thriller „Der
Fluch von Fort Henry“. Für alle, die schon ziemlich lange darauf warten, sei an
dieser Stelle gesagt, dass es eine Fortsetzung geben wird. Ich habe von
Verlagschefin und Autorin Kerstin Groeper die Zusage, dass sie das Buch
herausbringen wird, sobald es fertig ist. Mit etwas Glück klappt das zur
Leipziger Buchmesse 2017.
Großen Raum am Stand des Traumfänger Verlags nimmt auch in
diesem Jahr wieder das soziale Engagement für die Ureinwohner Nordamerikas an,
dem sich Kerstin Groeper mit beispielhaftem Einsatz widmet. Im Traumfänger
Verlag erschien im März 2016 das Buch „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier
und der indianische Widerstand“. Diesem indianischen Menschenrechtsaktivisten,
der seit über 40 Jahren in Haft ist, werde ich in den nächsten Tagen einen
eigenen Artikel widmen.
Nach der Messe ist vor der Messe – am kommenden Wochenende
bin ich als Ausstellerin, aber natürlich auch als Berichterstatterin für
booknews auf der Halloween-Nibelungen Buchmesse in Worms Rheindürkheim zu
finden. Geöffnet ist die Ausstellung für alle Besucher am 29.10. von 14 bis 21
Uhr, der Eintritt ist frei.
Montag, 22. August 2016
Meine erste Lesung im Ausland - in Kanada
Lesung bei der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft in Dartmouth, Nova Scotia am 17.8.2016
Es war eine tolle Atmosphäre im Wohnhaus von Christine Höhne, der Vorsitzenden der Deutsch-Kanadischen Gesellschaft Nova Scotia in Dartmouth.
Wir (mein Mann, meine Freundin und ich) waren schon eine Stunde vor Beginn der Lesung dort. Von Christine Höhne und Julia Pörtner, der Leiterin der Deutschen Schule in Halifax, wurden wir freundlich begrüßt. Das Anwesen von Christine Höhne liegt unmittelbar am Ufer des Lake MicMac, den sie liebevoll als "meinen See" bezeichnet. Es war Zeit genug, noch ein wenig am Wasser zu stehen und die zauberhafte Umgebung zu genießen.
Kurz vor 19 Uhr trafen die ersten Gäste ein. Leider waren nur sieben Damen da, denn es ist Ferienzeit in Kanada. Aber diese sieben Damen haben gebannt dem gelauscht, was ich vorgelesen habe.
Begonnen habe ich mit dem Prolog aus "Der Fluch von Fort Henry", einem Roman, den ich im Traumfänger Verlag veröffentlicht habe. Nach dem Prolog gab es eine Szene aus der Gegenwart, die einen spannenden Abschluss hatte und hoffentlich einige Zuhörerinnen neugierig gemacht hat. Eines dieser Bücher wird jedenfalls im nächsten März die Reise nach Wien antreten und dort verschenkt.
Nach einer kurzen Pause mit sehr intensiven Gesprächen habe ich mich der Ronda Baker History Crime Reihe aus dem Brighton Verlag zugewandt. Auch hier herrschte gespanntes Schweigen und alle Augen waren aufmerksam auf mich gerichtet. Ein Video dazu wird es in Kürze auf youtube geben.
Für mich als Autorin war diese Lesung eine echte Herausforderung. Es war mein erster Auftritt im Ausland, und dann gleich Kanada. Unter den Zuhörerinnen befanden sich gleich drei Sprachwissenschaftlerinnen. Gut, dass ich das erst während der Lesung erfuhr und nicht schon vorher. Es hätte meine Nervosität sicher deutlich gesteigert, wenn es anders gewesen wäre.
Eine Frage bewegte die drei Damen, die an der Universität von Halifax und an der deutschen Schule lehren: Warum darf man in Deutschland Indianer noch Indianer nennen? In Kanada ist das offensichtlich politisch nicht korrekt und wird als Diskriminierung betrachtet. Ich habe versucht zu erklären, dass dieser Begriff zumindest in der deutschen Literatur aber nicht mit Nachteilen behaftet ist. Julia Pörtner stand mir da ein wenig zur Seite.
Im Nachhinein habe ich dazu eine interessante Entdeckung gemacht: Wir waren im Heritage Center der MicMac-Indianer nahe bei Truro.Auf fast allen Schautafeln werden die Native Americans als Indians, also als Indianer bezeichnet. Wenn sie sich selbst noch so nennen, kann das in meinen Büchern also so falsch nicht sein. Und mal ganz ehrlich: Wie klänge denn zum Beispiel ein politisch korrekter Satz, wenn ich schreiben würde: Der alte Native American schloss die Augen und überlegte. Ich finde, da klingt "der alte Indianer" viel besser und auch viel authentischer.
Ich hoffe sehr, dass ich eine solche Erfahrung, im Ausland vor deutschsprachigen Menschen lesen zu dürfen, noch einmal machen darf. Es war ein unvergessliches Erlebnis.
Montag, 13. Juni 2016
Die magische Zahl 9
Es gibt schon seltsame Zufälle. Die Idee zu meinem neunten Werne-Krimi habe ich relativ lange mit mir herum getragen. Bis daraus ein zur Veröffentlichung geeignetes Buch wird, dauert es in der Regel einige Monate.
Ich habe, glaube ich, schon des Öfteren darüber geschrieben, dass meine Geschichten häufig ein Eigenleben entwickeln und ganz anders enden, als ich es ursprünglich in meinem Plot geplant hatte. Und manchmal spielt eben auch der Zufall eine Rolle, der der Geschichte ein ganz besonderes Gesicht zu geben vermag.
Bei meinem neuen Werne-Krimi kommt dieser Zufall in Gestalt der Zahl 9 daher. Es ist der neunte Krimi mit meinem Ermittler Jens Wischkamp. Ohne zuviel von der Handlung zu verraten, kann ich aber schon sagen, dass es um die Verführung Jugendlicher zum Beitritt zu einer Gruppierung geht, die sich satanistischer Elemente bedient. Dabei machen sich die Anführer die Tatsache zunutze, dass viele junge Menschen unter erheblichem Erfolgszwang stehen. Eltern und Lehrer, aber auch die Gesellschaft, verlangen häufig Leistungen, die es den Jugendlichen schwer macht, Zeit darauf zu verwenden, ihre eigene Identität zu finden. Ein Thema für einen Krimi? Warum denn nicht? Schließlich spiegeln Bücher, die in der Realität spielen, doch auch die gesellschaftliche Situation der Protagonisten. Trotzdem hat es mich selbst überrascht, dass mein neunter Werne-Krimi mich auch bei der Recherche vor ganz neue Herausforderungen gestellt hat. Ich habe mich mit Sekten, Satanismus und auch mit kriminellen Vereinigungen beschäftigt.
Wie der Zufall es will, spielt nämlich gerade die Zahl 9 im Satanismus eine ganz wichtige Rolle. Warum das so ist? Der Begründer der Church of Satan, Anton Szandor LaVey spricht in seiner satanischen Bibel von neun satanischen Grundsätzen, die auch in meinem Krimi eine wichtige Rolle spielen werden.
Meine Leser dürfen also gespannt sein, wie sich Jens Wischkamp und seine Kollegen mit dieser Thematik auseinander setzen und was am Ende dabei herauskommt. Ich bin auch gespannt, denn ich habe noch einige Ideen, die ich gerade im neunten Werne-Krimi noch umsetzen möchte.
Lange wird es nicht mehr dauern, dann weiß zumindest ich schon einmal, wohin die Geschichte letztendlich führt. Die Veröffentlichung ist wieder für das IV. Quartal geplant. Deshalb muss ich mich jetzt auch ein wenig sputen und statt eines Blogbeitrags weiter an dem neuen Roman arbeiten.
Ich habe, glaube ich, schon des Öfteren darüber geschrieben, dass meine Geschichten häufig ein Eigenleben entwickeln und ganz anders enden, als ich es ursprünglich in meinem Plot geplant hatte. Und manchmal spielt eben auch der Zufall eine Rolle, der der Geschichte ein ganz besonderes Gesicht zu geben vermag.
Bei meinem neuen Werne-Krimi kommt dieser Zufall in Gestalt der Zahl 9 daher. Es ist der neunte Krimi mit meinem Ermittler Jens Wischkamp. Ohne zuviel von der Handlung zu verraten, kann ich aber schon sagen, dass es um die Verführung Jugendlicher zum Beitritt zu einer Gruppierung geht, die sich satanistischer Elemente bedient. Dabei machen sich die Anführer die Tatsache zunutze, dass viele junge Menschen unter erheblichem Erfolgszwang stehen. Eltern und Lehrer, aber auch die Gesellschaft, verlangen häufig Leistungen, die es den Jugendlichen schwer macht, Zeit darauf zu verwenden, ihre eigene Identität zu finden. Ein Thema für einen Krimi? Warum denn nicht? Schließlich spiegeln Bücher, die in der Realität spielen, doch auch die gesellschaftliche Situation der Protagonisten. Trotzdem hat es mich selbst überrascht, dass mein neunter Werne-Krimi mich auch bei der Recherche vor ganz neue Herausforderungen gestellt hat. Ich habe mich mit Sekten, Satanismus und auch mit kriminellen Vereinigungen beschäftigt.
Wie der Zufall es will, spielt nämlich gerade die Zahl 9 im Satanismus eine ganz wichtige Rolle. Warum das so ist? Der Begründer der Church of Satan, Anton Szandor LaVey spricht in seiner satanischen Bibel von neun satanischen Grundsätzen, die auch in meinem Krimi eine wichtige Rolle spielen werden.
Meine Leser dürfen also gespannt sein, wie sich Jens Wischkamp und seine Kollegen mit dieser Thematik auseinander setzen und was am Ende dabei herauskommt. Ich bin auch gespannt, denn ich habe noch einige Ideen, die ich gerade im neunten Werne-Krimi noch umsetzen möchte.
Lange wird es nicht mehr dauern, dann weiß zumindest ich schon einmal, wohin die Geschichte letztendlich führt. Die Veröffentlichung ist wieder für das IV. Quartal geplant. Deshalb muss ich mich jetzt auch ein wenig sputen und statt eines Blogbeitrags weiter an dem neuen Roman arbeiten.
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