Es gibt schon seltsame Zufälle. Die Idee zu meinem neunten Werne-Krimi habe ich relativ lange mit mir herum getragen. Bis daraus ein zur Veröffentlichung geeignetes Buch wird, dauert es in der Regel einige Monate.
Ich habe, glaube ich, schon des Öfteren darüber geschrieben, dass meine Geschichten häufig ein Eigenleben entwickeln und ganz anders enden, als ich es ursprünglich in meinem Plot geplant hatte. Und manchmal spielt eben auch der Zufall eine Rolle, der der Geschichte ein ganz besonderes Gesicht zu geben vermag.
Bei meinem neuen Werne-Krimi kommt dieser Zufall in Gestalt der Zahl 9 daher. Es ist der neunte Krimi mit meinem Ermittler Jens Wischkamp. Ohne zuviel von der Handlung zu verraten, kann ich aber schon sagen, dass es um die Verführung Jugendlicher zum Beitritt zu einer Gruppierung geht, die sich satanistischer Elemente bedient. Dabei machen sich die Anführer die Tatsache zunutze, dass viele junge Menschen unter erheblichem Erfolgszwang stehen. Eltern und Lehrer, aber auch die Gesellschaft, verlangen häufig Leistungen, die es den Jugendlichen schwer macht, Zeit darauf zu verwenden, ihre eigene Identität zu finden. Ein Thema für einen Krimi? Warum denn nicht? Schließlich spiegeln Bücher, die in der Realität spielen, doch auch die gesellschaftliche Situation der Protagonisten. Trotzdem hat es mich selbst überrascht, dass mein neunter Werne-Krimi mich auch bei der Recherche vor ganz neue Herausforderungen gestellt hat. Ich habe mich mit Sekten, Satanismus und auch mit kriminellen Vereinigungen beschäftigt.
Wie der Zufall es will, spielt nämlich gerade die Zahl 9 im Satanismus eine ganz wichtige Rolle. Warum das so ist? Der Begründer der Church of Satan, Anton Szandor LaVey spricht in seiner satanischen Bibel von neun satanischen Grundsätzen, die auch in meinem Krimi eine wichtige Rolle spielen werden.
Meine Leser dürfen also gespannt sein, wie sich Jens Wischkamp und seine Kollegen mit dieser Thematik auseinander setzen und was am Ende dabei herauskommt. Ich bin auch gespannt, denn ich habe noch einige Ideen, die ich gerade im neunten Werne-Krimi noch umsetzen möchte.
Lange wird es nicht mehr dauern, dann weiß zumindest ich schon einmal, wohin die Geschichte letztendlich führt. Die Veröffentlichung ist wieder für das IV. Quartal geplant. Deshalb muss ich mich jetzt auch ein wenig sputen und statt eines Blogbeitrags weiter an dem neuen Roman arbeiten.
Montag, 13. Juni 2016
Mittwoch, 11. Mai 2016
Werne Krimi Teil 9 ist in Arbeit
Der Alltag ist manchmal nicht leicht für mich als Autorin. Da sind Haushalt, Garten, Mann und Hund, da ist meine ganz normale Arbeit und dann ist da noch ein Buch zu schreiben. Und gelegentlich sollte ich auch diesen Blog mit Leben füllen. Das versuche ich heute mit einem kleinen Bericht über die Schreiberei an meinem neuen Krimi.
Dieses Mal hat es etwas länger gedauert, bevor mich "die Muse geküsst" hat. Aber jetzt stecke ich wieder mittendrin in einem spannenden Fall für meinen Ermittler Jens Wischkamp von der Kripo in Unna. Mysteriös wird es zugehen, das kann ich jetzt schon einmal versprechen.
Es ist eigentlich alles wie bei den anderen Büchern auch. Die Idee ist da, der Titel steht fest und nun entwickelt sich die Geschichte einfach beim Schreiben. Schön ist es auch, dass inzwischen eine ganze Reihe von Menschen versuchen, mir neue Ideen für ungewöhnliche Krimis oder besondere Mordmethoden näher zu bringen.
Vielleicht lässt sich einiges davon in den nächsten Fällen von Jens Wischkamp tatsächlich verarbeiten. Damit ich mein aktuelles Projekt jetzt auch zügig fertigstellen kann, habe ich mir selbst auferlegt, jeden Tag mindestens zehn Seiten zu schreiben. Ich dachte, das hilft. Aber daraus wird wohl nichts. Entweder werden es deutlich mehr, oder manchmal auch nur eine Seite oder ein paar Sätze. Aber da meine Krimis ja ohnehin von der Seitenzahl her nicht unbedingt sehr umfangreich sind, klappt es auf jeden Fall, dass ich auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder meinen neuen Werne-Krimi präsentieren kann.
Sobald es neue Entwicklungen gibt, melde ich mich auch hier wieder zu Wort. In der Zwischenzeit empfehle ich einen kleinen Ausflug zu meinem online-Magazin www.booknews.info. Da gibt es interessante Neuigkeiten und auch eine neue Rezension.
Dieses Mal hat es etwas länger gedauert, bevor mich "die Muse geküsst" hat. Aber jetzt stecke ich wieder mittendrin in einem spannenden Fall für meinen Ermittler Jens Wischkamp von der Kripo in Unna. Mysteriös wird es zugehen, das kann ich jetzt schon einmal versprechen.
Es ist eigentlich alles wie bei den anderen Büchern auch. Die Idee ist da, der Titel steht fest und nun entwickelt sich die Geschichte einfach beim Schreiben. Schön ist es auch, dass inzwischen eine ganze Reihe von Menschen versuchen, mir neue Ideen für ungewöhnliche Krimis oder besondere Mordmethoden näher zu bringen.
Vielleicht lässt sich einiges davon in den nächsten Fällen von Jens Wischkamp tatsächlich verarbeiten. Damit ich mein aktuelles Projekt jetzt auch zügig fertigstellen kann, habe ich mir selbst auferlegt, jeden Tag mindestens zehn Seiten zu schreiben. Ich dachte, das hilft. Aber daraus wird wohl nichts. Entweder werden es deutlich mehr, oder manchmal auch nur eine Seite oder ein paar Sätze. Aber da meine Krimis ja ohnehin von der Seitenzahl her nicht unbedingt sehr umfangreich sind, klappt es auf jeden Fall, dass ich auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt wieder meinen neuen Werne-Krimi präsentieren kann.
Sobald es neue Entwicklungen gibt, melde ich mich auch hier wieder zu Wort. In der Zwischenzeit empfehle ich einen kleinen Ausflug zu meinem online-Magazin www.booknews.info. Da gibt es interessante Neuigkeiten und auch eine neue Rezension.
Sonntag, 21. Februar 2016
Ein interessanter Vortrag über die menschliche DNA
Am 2. Februar gab es in der Reihe „Campus Live“ der VHS in
Hamm in Westfalen einen Vortrag mit dem Titel „Warum ein Dieb nicht spurlos
verschwindet“. Der Referent war Dr. Carsten Hohoff, Biochemiker im Institut für
forensische Genetik in Münster.
Als Autorin von Kriminalromanen interessiert mich das Thema
natürlich sehr und also bin ich abends nach Hamm gefahren. Ich war erstaunt,
wie viele Leute da waren. Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass nicht
alle diesen teilweise hoch wissenschaftlichen Vortrag tatsächlich verstanden
haben.
Als Erstes erklärte Herr Dr. Hohoff anhand von Folien die
Zusammensetzung der menschlichen DNA. Er erläuterte auch, warum teilweise –
besonders in Fernsehsendungen, aber sicher auch in Büchern – von DNS die Rede
ist. Im Grunde ist es ein und derselbe Begriff, nur einmal auf Englisch mit dem
A für Acid und einmal auf Deutsch mit dem S für Säure am Ende.
Der erste Teil des Vortrags drehte sich fast ausschließlich
um Spuren an Tatorten und um die Spurenträger. DNA gewinnt das Institut zum
Beispiel aus Haaren, Speichel, Hautschuppen oder Schweiß. Tränenflüssigkeit
beinhaltet übrigens keine DNA. Da Tränen aber über die Haut fließen, kann hier
unter Umständen doch erfolgreich eine Täterspur identifiziert werden. Als
bekannteste Spurenträger bezeichnete Herr Dr. Hohoff Handschuhe, Masken,
Zigarettenkippen, aber auch Tatwerkzeuge, auf denen der Täter Spuren
hinterlässt. Hautschuppen lassen sich auch von Autositzen, aus Klimaanlagen
oder von Möbeln, Kleidung und Teppichen herausfiltern. Grundsätzlich
hinterlässt jeder Mensch Spuren, auch wenn er sich noch so sehr bemüht, das
nicht zu tun. Es ist immer nur die Frage, ob die Ermittlungsbehörden in der Lage
sind, diese Spuren zu finden und auszuwerten. Erde an Schuhen oder an
Autoreifen kann zum Beispiel auch zur Bestimmung eines Tatortes analysiert
werden.
Im weiteren Verlauf erläuterte Herr Dr. Hohoff anhand von
Fallbeispielen die praktische Arbeit des Instituts. Inzwischen ist ja allgemein
bekannt, dass man noch nach vielen Jahren einmal gesammelte DNA-Proben
auswerten kann. Aus diesem Grund sind auch heute immer wieder Fahndungserfolge
zu erzielen für Verbrechen, die vor mehr als 20 Jahren begangen wurden. Die
Proben sind, vorausgesetzt sie werden dunkel und trocken gelagert, nahezu
unbegrenzt haltbar. Das Institut hat es aber häufig auch mit verunreinigten,
also kontaminierten Proben zu tun. Bekannt ist das sogenannte „Phantom von
Heilbronn“. Hier sind Wattestäbchen, die zum Einsammeln von DNA-Proben
verwendet werden sollten, durch eine Mitarbeiterin in der Produktion
verunreinigt worden. So befand sich immer dieselbe weibliche DNA zusätzlich auf
jeder Probe. Inzwischen sind Datenbanken eingerichtet worden, die solche
Kontaminationen erkennbar machen sollen. Es gibt eine Datenbank, in der
ausschließlich DNA-Proben von Polizeibeamten registriert sind. Eine andere
Datenbank sammelt Proben von allen Mitarbeitern in Unternehmen, die
Laborausstattungen und Hilfsmittel herstellen, die bei der Spurensicherung und
Spurenauswertung Verwendung finden. Anhand dieser Vergleichsproben können heute
solche Vorfälle wie in Heilbronn unverzüglich erkannt werden.
Das Institut für forensische Genetik arbeitet für die
Landeskriminalämter, das Bundeskriminalamt, aber auch für ausländische
Regierungen wie zum Beispiel die Regierung von Großbritannien. Gegründet wurde
es vor mehr als 30 Jahren von Herrn Professor Dr. Brinkmann, der zuvor an der
Universität in Münster einen Arbeitskreis für forensische Genetik geleitet
hatte. Zu weiteren Dienstleistungen des Instituts gehören Abstammungsprüfungen.
Vaterschaftstests und Ähnliches können hier auch von Privatpersonen in Auftrag
gegeben werden.
Alles in allem war es ein interessanter Abend und die
Erläuterungen von Herrn Dr. Hohoff werden mir sicher bei dem ein oder anderen
Fall in meinen Kriminalromanen eine große Hilfe sein.
Werne-Krimi für die Bühne
Gemeinsam mit dem adspecta Theaterverlag aus Meinerzhagen bringe ich meinen Kommissar Jens Wischkamp aus der Werne-Krimireihe nun auf die Bühne.
Das bedeutet, ich habe ein Theaterstück geschrieben mit dem Titel "Kommissar Wischkamp - Ermittlung mit Hindernissen". Als Vorlage dient eine Mischung aus Werne-Krimi Teil 1 "silvias flucht" und Werne-Krimi Teil 7 "nichts als blauer dunst".
Es war für mich eine ganz neue Erfahrung. Ein Theaterstück ist eben etwas ganz anderes als ein Kriminalroman. Bei einem Theaterstück muss die gesamte Handlung nur aus den Dialogen heraus ersichtlich sein. Außerdem bedarf es einer Reihe von Regieanweisungen, damit die Darsteller später auch genau das ausdrücken können, was ich mit diesem Theaterstück gemeint habe.
Mein erster Entwurf kam deshalb auch postwendend wieder zurück, weil ich eben diese Dinge nicht so berücksichtigt hatte, wie es sein muss. Erfreut war ich aber anschließend, dass es wirklich nur einer Überarbeitung bedurfte. Danach hat der Verlag das Theaterstück angenommen.
Jetzt wird es in absehbarer Zeit deutschlandweit für jede Theatergruppe und für jede Bühne verfügbar sein.
Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, wo die Premierenaufführung stattfinden wird. Der Brighton Verlag, in dem meine Werne-Krimireihe erscheint, will ein Buch zum Theaterstück auflegen. Auch auf dieses Projekt, an dem ich natürlich maßgeblich mitarbeiten werde, freue ich mich schon sehr. Sobald ich weiß, wann und wo das Theaterstück aufgeführt wird, gibt es dazu einen neuen Post. Dann werde ich auch über meine Erfahrungen bei den Proben dazu berichten, denn die möchte ich mir natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Das bedeutet, ich habe ein Theaterstück geschrieben mit dem Titel "Kommissar Wischkamp - Ermittlung mit Hindernissen". Als Vorlage dient eine Mischung aus Werne-Krimi Teil 1 "silvias flucht" und Werne-Krimi Teil 7 "nichts als blauer dunst".
Es war für mich eine ganz neue Erfahrung. Ein Theaterstück ist eben etwas ganz anderes als ein Kriminalroman. Bei einem Theaterstück muss die gesamte Handlung nur aus den Dialogen heraus ersichtlich sein. Außerdem bedarf es einer Reihe von Regieanweisungen, damit die Darsteller später auch genau das ausdrücken können, was ich mit diesem Theaterstück gemeint habe.
Mein erster Entwurf kam deshalb auch postwendend wieder zurück, weil ich eben diese Dinge nicht so berücksichtigt hatte, wie es sein muss. Erfreut war ich aber anschließend, dass es wirklich nur einer Überarbeitung bedurfte. Danach hat der Verlag das Theaterstück angenommen.
Jetzt wird es in absehbarer Zeit deutschlandweit für jede Theatergruppe und für jede Bühne verfügbar sein.
Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, wo die Premierenaufführung stattfinden wird. Der Brighton Verlag, in dem meine Werne-Krimireihe erscheint, will ein Buch zum Theaterstück auflegen. Auch auf dieses Projekt, an dem ich natürlich maßgeblich mitarbeiten werde, freue ich mich schon sehr. Sobald ich weiß, wann und wo das Theaterstück aufgeführt wird, gibt es dazu einen neuen Post. Dann werde ich auch über meine Erfahrungen bei den Proben dazu berichten, denn die möchte ich mir natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Sonntag, 28. Juni 2015
Nach dem Buch ist vor dem Buch
Es ist vollbracht - der achte Fall von Kommissar Jens Wischkamp aus meiner Werne-Krimireihe ist fertig geschrieben. Nun muss er noch Korrektur gelesen werden und im November wird "sitz!platz!tot" dann pünktlich vor dem Weihnachtsmarkt in Werne veröffentlicht.
Ich habe schon einiges darüber geschrieben, wie ich mich auf das Schreiben vorbereite und welche Abläufe ich einhalte. Aber ich denke, ich sollte auch einmal etwas darüber schreiben, was passiert, wenn ein Buch dann fertig ist.
Ich weiß nicht, wie es anderen Autoren geht. Aber ich stelle meine Romanmanuskripte immer mit etwas gemischten Gefühlen fertig. Zum einen bin ich natürlich stolz, dass ich es wieder einmal geschafft habe. Zum anderen aber überfällt mich auch eine gewisse Traurigkeit und die Frage: Was mache ich denn jetzt? Korrektur lesen, klar, aber dann geht mein Werk an den Verlag und um alles Weitere muss ich mich ja gar nicht mehr kümmern.
Man kann aber auch nicht so einfach damit anfangen, das nächste Buch zu schreiben. Dafür ist der aktuelle Roman ja noch viel zu präsent im Kopf. Bevor mich dann eine echte Schreibblockade überkommt, gehe ich mal die Ideen durch, die ich mir irgendwann schon einmal notiert, aber nie bis zu Ende gedacht habe.
Meist dauert es nur wenige Tage und bin schon wieder mitten in einem neuen Projekt. An dessen Ende wird es mir aber wieder genauso gehen wie jetzt gerade: Ich fühle mich ein wenig verloren, unschlüssig und ja, auch wenig kreativ im Augenblick. Selbst das Bloggen fällt mir nicht so leicht wie sonst.
Aber ich weiß ja auch, dass diese Gefühle ziemlich rasch verschwinden, sobald mich eine neue Idee oder eine neue Recherche gepackt hat. Also gönne ich mir und meinem Computer mal eine kurze Schreibpause. Denn: Nach dem Buch ist vor dem Buch, das steht auf jeden Fall fest.
Meine nächsten Projekte:
Überarbeitung meiner ersten vier Romane (Ronda Baker Reihe) und neue Veröffentlichung.
Werne Krimireihe Teil 9 für das kommende Jahr
Aber zuerst einmal fahre ich Anfang August zur Nibelungen Buchmesse nach Worms und werde dort meine Krimis aus dem Münsterland einmal einem anderen Publikum präsentieren. Darauf freue ich mich im Augenblick ganz besonders.
Ich habe schon einiges darüber geschrieben, wie ich mich auf das Schreiben vorbereite und welche Abläufe ich einhalte. Aber ich denke, ich sollte auch einmal etwas darüber schreiben, was passiert, wenn ein Buch dann fertig ist.
Ich weiß nicht, wie es anderen Autoren geht. Aber ich stelle meine Romanmanuskripte immer mit etwas gemischten Gefühlen fertig. Zum einen bin ich natürlich stolz, dass ich es wieder einmal geschafft habe. Zum anderen aber überfällt mich auch eine gewisse Traurigkeit und die Frage: Was mache ich denn jetzt? Korrektur lesen, klar, aber dann geht mein Werk an den Verlag und um alles Weitere muss ich mich ja gar nicht mehr kümmern.
Man kann aber auch nicht so einfach damit anfangen, das nächste Buch zu schreiben. Dafür ist der aktuelle Roman ja noch viel zu präsent im Kopf. Bevor mich dann eine echte Schreibblockade überkommt, gehe ich mal die Ideen durch, die ich mir irgendwann schon einmal notiert, aber nie bis zu Ende gedacht habe.
Meist dauert es nur wenige Tage und bin schon wieder mitten in einem neuen Projekt. An dessen Ende wird es mir aber wieder genauso gehen wie jetzt gerade: Ich fühle mich ein wenig verloren, unschlüssig und ja, auch wenig kreativ im Augenblick. Selbst das Bloggen fällt mir nicht so leicht wie sonst.
Aber ich weiß ja auch, dass diese Gefühle ziemlich rasch verschwinden, sobald mich eine neue Idee oder eine neue Recherche gepackt hat. Also gönne ich mir und meinem Computer mal eine kurze Schreibpause. Denn: Nach dem Buch ist vor dem Buch, das steht auf jeden Fall fest.
Meine nächsten Projekte:
Überarbeitung meiner ersten vier Romane (Ronda Baker Reihe) und neue Veröffentlichung.
Werne Krimireihe Teil 9 für das kommende Jahr
Aber zuerst einmal fahre ich Anfang August zur Nibelungen Buchmesse nach Worms und werde dort meine Krimis aus dem Münsterland einmal einem anderen Publikum präsentieren. Darauf freue ich mich im Augenblick ganz besonders.
Mal ein Ausflug in eine andere Region
Eigentlich sollte es ein Wettbewerbsbeitrag werden. Aber in die Short-List hat es mein Manuskript mit dem Titel "Sonneberger Puppenspiel" dann 2014 doch nicht geschafft.
Der literarische Ausflug nach Thüringen hat aber in diesem Jahr einen Verlag gefunden und so wurde mein Thüringen-Krimi am 1.5.2015 veröffentlicht. Für mich war es eine extrem spannende Geschichte, dieses Buch zu schreiben. Warum? Nun, das ist einfach erklärt.
Mein Ehemann ist in Sonneberg in Thüringen geboren und hat dort auch seine ersten Lebensjahre verbracht. Nach der Wende sind wir gemeinsam schon einige Male dort gewesen. Wir haben das Spielzeugmuseum besucht und auch den Umbau des kleinen Sommerschlosses auf dem Sonneberger Schlossberg zu einem hübschen Hotel hautnah miterlebt - inklusive Baustellenbesichtigung. Was lag also näher als diese Handlungsorte in einen spannenden Krimi einzubinden.
Um den Schlossberg in Sonneberg ranken sich einige Legenden. Meine Schwiegermutter hat mir oft davon erzählt. Was lag also näher, als einen Bogen zu schlagen vom frühen Mittelalter über die DDR-Zeit bis hin zum Sonneberg von heute? Ich denke, es ist mir ganz gut gelungen. Ende August werde ich gemeinsam mit meinem Mann einige Tage in Thüringen verbringen und dort sowohl in Sonneberg als auch in Suhl - den beiden Haupthandlungsorten - eine Lesung veranstalten.
Mir hat dieser Ausflug in eine andere Region Deutschlands viel Spaß gemacht. Mal schauen, vielleicht gibt es ja irgendwann noch Regionalkrimis aus anderen Bundesländern aus meiner Feder.
Der literarische Ausflug nach Thüringen hat aber in diesem Jahr einen Verlag gefunden und so wurde mein Thüringen-Krimi am 1.5.2015 veröffentlicht. Für mich war es eine extrem spannende Geschichte, dieses Buch zu schreiben. Warum? Nun, das ist einfach erklärt.
Mein Ehemann ist in Sonneberg in Thüringen geboren und hat dort auch seine ersten Lebensjahre verbracht. Nach der Wende sind wir gemeinsam schon einige Male dort gewesen. Wir haben das Spielzeugmuseum besucht und auch den Umbau des kleinen Sommerschlosses auf dem Sonneberger Schlossberg zu einem hübschen Hotel hautnah miterlebt - inklusive Baustellenbesichtigung. Was lag also näher als diese Handlungsorte in einen spannenden Krimi einzubinden.
Um den Schlossberg in Sonneberg ranken sich einige Legenden. Meine Schwiegermutter hat mir oft davon erzählt. Was lag also näher, als einen Bogen zu schlagen vom frühen Mittelalter über die DDR-Zeit bis hin zum Sonneberg von heute? Ich denke, es ist mir ganz gut gelungen. Ende August werde ich gemeinsam mit meinem Mann einige Tage in Thüringen verbringen und dort sowohl in Sonneberg als auch in Suhl - den beiden Haupthandlungsorten - eine Lesung veranstalten.
Mir hat dieser Ausflug in eine andere Region Deutschlands viel Spaß gemacht. Mal schauen, vielleicht gibt es ja irgendwann noch Regionalkrimis aus anderen Bundesländern aus meiner Feder.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Es geht doch weiter ....
Es wird auch in diesem Jahr einen Werne-Krimi geben. Der Brighton Verlag hat das scheinbar Unmögliche möglich gemacht und das Buch noch zur Frankfurter Buchmesse fertiggestellt. Gestern durfte ich "nichts als blauer dunst", Werne Krimireihe Teil 7 dort ganz offiziell im Regal bewundern. Und auch die ersten sechs Bände werden am 1.1.2015 neu im Brighton Verlag veröffentlicht. Die Cover sind bereits fertig und ich hoffe auf viele neue Leser. Auf der Webseite www.werne-Krimi.de gibt es das passende Foto dazu.
Und hier als kleiner Vorgeschmack der Klappentext zu "nichts als blauer dunst":
Im Jahr 2007 erschüttern mehrere Vermisstenmeldungen die Kleinstadt Werne. Zunächst verschwindet Friedhelm Opendieck, Ehemann der bekannten Werner Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck. Dann sind nacheinander drei junge Frauen aus Werne und Lünen nicht mehr aufzufinden. Erst als der junge Polizeibeamte Christian Wörner Kommissar Jens Wischkamp bittet, einen Zusammenhang der Vermisstenfälle zu untersuchen, gibt es neue Erkenntnisse. Mindestens zwei der verschwundenen jungen Frauen können mit Friedhelm Opendieck in Verbindung gebracht werden. Als einige Wochen später seine Psychotherapeutin Beatrice Mengels ermordet aufgefunden wir, deutet alles auf Friedhelm Opendieck als Täter hin. Aber die Fahndung nach ihm bleibt erfolglos.
In seinem siebten Fall greifen die Schatten der Vergangenheit nach Kriminalkommissar Jens Wischkamp. Beim Abbruch der Schule am Windmühlenberg im Jahr 2013 in Werne werden menschliche Knochen gefunden. Handelt es sich dabei um die Überreste der Vermissten? Bei genauerer Untersuchung des Fundes stellt sich heraus, dass dort nicht nur drei, sondern fünf menschliche Leichen versteckt worden waren. Aus Tätern werden Opfer und Kriminalkommissar Wischkamp verfolgt die Spuren bis in die Vergangenheit. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen?
So, und jetzt wünsche ich spannende Unterhaltung bei der Lektüre von Werne-Krimi Teil 7.
Und hier als kleiner Vorgeschmack der Klappentext zu "nichts als blauer dunst":
Im Jahr 2007 erschüttern mehrere Vermisstenmeldungen die Kleinstadt Werne. Zunächst verschwindet Friedhelm Opendieck, Ehemann der bekannten Werner Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck. Dann sind nacheinander drei junge Frauen aus Werne und Lünen nicht mehr aufzufinden. Erst als der junge Polizeibeamte Christian Wörner Kommissar Jens Wischkamp bittet, einen Zusammenhang der Vermisstenfälle zu untersuchen, gibt es neue Erkenntnisse. Mindestens zwei der verschwundenen jungen Frauen können mit Friedhelm Opendieck in Verbindung gebracht werden. Als einige Wochen später seine Psychotherapeutin Beatrice Mengels ermordet aufgefunden wir, deutet alles auf Friedhelm Opendieck als Täter hin. Aber die Fahndung nach ihm bleibt erfolglos.
In seinem siebten Fall greifen die Schatten der Vergangenheit nach Kriminalkommissar Jens Wischkamp. Beim Abbruch der Schule am Windmühlenberg im Jahr 2013 in Werne werden menschliche Knochen gefunden. Handelt es sich dabei um die Überreste der Vermissten? Bei genauerer Untersuchung des Fundes stellt sich heraus, dass dort nicht nur drei, sondern fünf menschliche Leichen versteckt worden waren. Aus Tätern werden Opfer und Kriminalkommissar Wischkamp verfolgt die Spuren bis in die Vergangenheit. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen?
So, und jetzt wünsche ich spannende Unterhaltung bei der Lektüre von Werne-Krimi Teil 7.
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