Was haben Krimis, erotische Geschichten und Fantasy-Stories gemeinsam? Das ist einfach erklärt. In der neuen Anthologie aus dem Candela Verlag mit dem Titel "Nur eine Stunde" sind eben diese Genres innerhalb eines Buches vertreten.
Zu den Kurzkrimis gehört mein Beitrag "60 Minuten Ewigkeit", eine spannende Geschichte darüber, wie nur eine Stunde das Leben von vielen Menschen verändern kann.
Einen Kurzkrimi zu einem bestimmten Thema zu schreiben, war wie immer eine große Herausforderung. Ich bin stolz und glücklich, dass mein Beitrag in das Buch aufgenommen wurde und werde jetzt sicher einige Stunden damit zubringen, alle anderen Beiträge zu lesen.
Donnerstag, 8. Mai 2014
Montag, 17. März 2014
Die Leipziger Buchmesse 2014 - in diesem Jahr etwas ganz Besonderes für mich
Auf der Leipziger Buchmesse waren in diesem Jahr 2.200
Aussteller vertreten und der Besucherandrang war mit mehr als 175.000 Gästen
deutlich höher als in den Jahren zuvor. Für mich war der Messebesuch in diesem
Jahr etwas ganz Besonderes.
Mein neuer Roman „Der Fluch von Fort Henry“, den ich im
Traumfänger Verlag unter dem Pseudonym Ronda Baker-Summer veröffentlicht habe,
wurde nicht nur am Stand des Verlags in Halle 4 präsentiert. Ich durfte daraus
im Rahmen des Festivals „Leipzig liest“ auch am Messesamstag (15.3.) im
Literaturforum in Halle 4 lesen.
Buchtipp: Der Fluch von Fort
Henry von Ronda Baker-Summer, erschienen im Traumfänger Verlag, ISBN-Nr. 978-3-941485-22-8,
Hardcover, € 16,50
Der Empfang am Stand durch meine Verlegerin Kerstin Groeper
und Ihre Tochter Miriam war sehr herzlich. Ich habe mich von Anfang an als Teil
einer Gemeinschaft gefühlt. Besonders gefreut habe ich mit auf ein Gespräch mit
Mary Ceasar, einer Kaska-Indianerin (Yukon Territories, Kanada), die zurzeit
mit Kerstin Groeper auf einer Lesereise durch Deutschland ist. In ihrem Buch „My
Healing Journey“ berichtet sie über die schlimmen Erlebnisse, die sie als
Überlebende der Residential School, erfahren hat. Poetische Gedichte,
farbenfrohe Bilder und sehr eindringliche Texte zeigen, wie die Frau mit dem
indianischen Namen „strong standing woman“ (eine Frau, die ihren Weg geht),
Misshandlungen und Missbrauch in der staatlich-kirchlichen Internatsschule
nicht nur überlebt hat, sondern in der Kunst und der Kraft der Worte einen Weg
gefunden hat, anderen Menschen Mut zu machen.
Buchtipp: „My Healing Journey“
von Mary Ceasar, erschienen im Traumfänger Verlag und dort im Shop für € 14,50
erhältlich.
Für Freunde der historischen Indianerromane hat Kerstin
Groeper ihren eigenen neuen Roman „Der scharlachrote Pfad“ präsentiert. Das
umfangreiche Werk beschäftigt sich mit der Geschichte der Sioux und zeigt in
beeindruckender Art und Weise, dass Indianerromane längst nicht mehr nur interessant
für jugendliche Leser ist.
Buchtipp: „Der scharlachrote Pfad“
von Kerstin Groeper, erschienen im Traumfänger Verlag
ISBN-Nr. 978-3-941485-23-5, €
16,90
Verlegerin und Autorin Kerstin Groeper lockte mit Trommeln
und indianischen Gesängen immer wieder interessierte Besucher an den Stand.
Kindern erzählte sie indianische Märchen und gab ihnen eine Einführung in die
Zeichensprache der Indianer. Auch indianische Geschicklichkeitsspiele und
wunderschöne Handarbeiten sorgten dafür, dass der Stand des Traumfänger Verlags
sich von der Masse der anderen Aussteller abhob.
Robert Billert, Sohn der Traumfänger-Autorin Brita
Rose-Billert, griff immer wieder zur Gitarre und trug mit leiser und sehr
eindringlicher Stimme Songs bekannter Interpreten vor. Manchmal gab es auch Duette
mit Kerstin Groeper. Es war sicher nicht zuletzt diese einladende und
stimmungsvolle Atmosphäre, die für hohes Interesse an den Büchern des
Traumfänger Verlags sorgte. Die Tatsache, dass viele Autoren und Autorinnen des
Traumfänger Verlags am Stand anzutreffen waren und Bücher signierten, war eines
der Highlights für die Freunde der Indianerliteratur. Aber es war nicht zuletzt
auch etwas ganz Besonderes für mich. Ich freue mich schon auf die nächsten
Buchmessen, bei denen ich den Traumfänger Verlag wieder unterstützen darf und
die neu geknüpften Freundschaften sich hoffentlich vertiefen werden.
Montag, 24. Februar 2014
Werne-Krimi Teil 7 - er ist in Arbeit
Liebe Freunde der Werne-Krimi-Reihe,
nach der Neuerscheinung ist vor der Neuerscheinung. Der sechste Werne-Krimi mit dem Titel "mörderisches sim-jü", der Anfang Dezember in den Handel kam, läuft ausgezeichnet. Ich danke an dieser Stelle auch einmal all meinen Lesern, die nicht nur selbst meinen Büchern offensichtlich sehr treu sind, sondern auch Werbung dafür machen. Ohne Sie alle wäre ein solcher Erfolg kaum möglich.
Mit dem siebten Teil - das darf ich hier schon verraten - habe ich bereits begonnen. Worum es geht? Es wäre ein wenig früh, das zu verraten. Aber Verwicklungen, spannende Rückblicke und ein aktuelles Thema werden sicher dafür sorgen, dass auch dieser Werne-Krimi an die Erfolge seiner Vorgänger anschließen wird.
Ich werde immer wieder gefragt, wie umfangreich denn diese Reihe werden soll. Dazu kann ich nur sagen: Solange mir die Ideen nicht ausgehen, wird Kommissar Wischkamp irgendwann auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken können. Und Ideen habe ich noch genug. Außerdem werden immer wieder von meinen Lesern Vorschläge an mich herangetragen. Wenn also auch Sie ein spannendes Thema im Kopf haben, schicken Sie mir doch einfach mal Ihre Vorschläge. Vielleicht lässt es sich ja umsetzen.
Und jetzt schreibe ich weiter an Werne-Krimi Teil 7, der auch in diesem Jahr pünktlich zum Weihnachtsmarkt in Werne erscheinen soll.
Renate Behr
nach der Neuerscheinung ist vor der Neuerscheinung. Der sechste Werne-Krimi mit dem Titel "mörderisches sim-jü", der Anfang Dezember in den Handel kam, läuft ausgezeichnet. Ich danke an dieser Stelle auch einmal all meinen Lesern, die nicht nur selbst meinen Büchern offensichtlich sehr treu sind, sondern auch Werbung dafür machen. Ohne Sie alle wäre ein solcher Erfolg kaum möglich.
Mit dem siebten Teil - das darf ich hier schon verraten - habe ich bereits begonnen. Worum es geht? Es wäre ein wenig früh, das zu verraten. Aber Verwicklungen, spannende Rückblicke und ein aktuelles Thema werden sicher dafür sorgen, dass auch dieser Werne-Krimi an die Erfolge seiner Vorgänger anschließen wird.
Ich werde immer wieder gefragt, wie umfangreich denn diese Reihe werden soll. Dazu kann ich nur sagen: Solange mir die Ideen nicht ausgehen, wird Kommissar Wischkamp irgendwann auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken können. Und Ideen habe ich noch genug. Außerdem werden immer wieder von meinen Lesern Vorschläge an mich herangetragen. Wenn also auch Sie ein spannendes Thema im Kopf haben, schicken Sie mir doch einfach mal Ihre Vorschläge. Vielleicht lässt es sich ja umsetzen.
Und jetzt schreibe ich weiter an Werne-Krimi Teil 7, der auch in diesem Jahr pünktlich zum Weihnachtsmarkt in Werne erscheinen soll.
Renate Behr
Freitag, 17. Januar 2014
Titelschutz: Was ist das und wie kann man sich erfolgreich gegen eine Titelschutzverletzung wehren?
Aus aktuellem Anlass möchte ich ein paar Worte zum Urheberrecht, insbesondere zum Titelschutz für Bücher schreiben. In Deutschland ist das Markenrecht als Bestandtteil des Urheberrechts dafür zuständig. Die §§ 5 und 15 des Markenrechtes besagen, dass derjenige Autor einen automatischen Titelschutz genießt, der ein Buch erstmals unter einem bestimmten Titel veröffentlicht. Es müssen weitere Vorgaben erfüllt sein. So muss das Buch zum Beispiel durchgehend lieferbar und zumindest in der Deutschen Nationalbibliothek gelistet sein. Außerdem muss der Titel in der Liste verfügbarer Bücher aufzufinden sein. So weit, so gut.
Den Verlagen und auch den Autoren stehen also genügend Medien zur Verfügung, um herauszufinden, ob der gewählte Buchtitel noch frei ist, oder ob er schon von einem anderen Autoren verwendet wurde. Was aber kann man tun, wenn trotzdem jemand den eigenen Titelschutz verletzt? Mir ist das Ende 2013 passiert. Durch Zufall wurde eine Mitarbeiterin meines Verlages darauf aufmerksam, dass es bei Amazon einen Kriminalroman gibt, erschienen am 19.9.2013, der den Titel "Auf Herz und Nieren" trägt. Freunde der Werne-Krimi-Reihe wissen jetzt schon, was passiert ist.
"auf herz und nieren" heißt der dritte Teil der Werne-Krimi-Reihe. Erstmals veröffentlicht wurde das Buch noch im nicht mehr existenten Autorenfeder-Verlag in Meinerzhagen im Jahr 2010. Seitdem genieße ich auf den Titel den automatischen Titelschutz nach dem deutschen Urheberrecht. 2012 erschien "auf herz und nieren" als Neuauflage im Candela Verlag, der jetzigen Heimat der Werne-Krimis. Selbst dieses Erscheinungsdatum lag ein Jahr vor dem Roman, der im September in einem Kölner Verlag erschien.
Landläufig herrscht die Meinung, es sei schwierig, sich mit größeren Verlagen über eine Urheberrechtsverletzung auseinanderzusetzen. Und so gestaltete sich auch der Anfang meiner Kommunikation mit dem Verlag etwas schwierig. Ich habe den Verlag angeschrieben, auf die Titelschutzverletzung aufmerksam gemacht und um geeignete Vorschläge gebeten, wie wir diese Situation lösen können.
Mir ist natürlich klar, dass es für einen Verlag einen erheblichen finanziellen und logistischen Aufwand bedeutet, einen bereits erschienenen Titel vom Markt zu nehmen. Das war auch gar nicht das, was ich erreichen wollte. Ich wollte, dass die Angelegenheit öffentlich gemacht wird, damit Leserinnen und Leser wissen, dass es zwei identische Titel, aber mit unterschiedlichen Inhalten gibt. Verwechselungsgefahr war ja auf jeden Fall gegeben. Beide Bücher sind Regionalkrimis und auch einige Schlagworte wie zum Beispiel fehlende Organe oder Obdachlose, die involviert sind, könnten die Irritationen noch erhöhen.
Das erste Anschreiben vom Verlag war sehr abwehrend. Man sei sich keiner Schuld bewusst, bei meinem Buch handele es sich ja nur um einen Untertitel. Ohne den Zusatz "Kommissar Wischkamp" sei das Buch gar nicht zu finden und in der Liste verfügbarer Bücher würde es auch nicht auftauchen.
Diese Behauptungen stimmen alle nicht. Das konnte ich auch umgehend mit Fakten belegen. Der Verlag bot mir an, eine Anzeige im Börsenblatt beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu schalten, in dem er auf beide Bücher hinweisen wollte. Das aber war mir nicht genug. Dieses Börsenblatt lesen allenfalls Buchhändler, meine Leserinnen und Leser haben darauf aber gar keinen Zugriff.
Also machte ich einen Gegenvorschlag. Ich verlangte eine öffentliche Richtigstellung, die Erlaubnis, die Vorgänge im Internet zu posten und die Pressemitteilung auch auf meine Webseite www.werne-krimi.de zu setzen.
Es folgte ein persönliches Telefonat mit dem Verlagsinhaber. Dabei habe ich ihn darauf hingewiesen, dass mir bei kurzen Stichproben weitere, durch den Verlag nicht zu recht verwendete Titel, aufgefallen seien. Auch diese Aussage habe ich durch die entsprechenden Daten belegt. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass der Verlag meinen Vorschlag einer öffentlichen Richtigstellung annehmen wird.
Den genauen Text der Pressemitteilung finden Sie ebenfalls auf www.werne-Krimi.de
Am Ende ein kleiner Tipp - sowohl für Autoren als auch für Verlage:
Titelrecherche ist wichtig, denn Urheberrechtsverletzungen verstoßen gegen das Deutsche Urheberrecht. Und es lohnt sich sehr wohl, sich auch mit den Größeren in der Branche anzulegen, um das eigene Recht durchzusetzen.
Den Verlagen und auch den Autoren stehen also genügend Medien zur Verfügung, um herauszufinden, ob der gewählte Buchtitel noch frei ist, oder ob er schon von einem anderen Autoren verwendet wurde. Was aber kann man tun, wenn trotzdem jemand den eigenen Titelschutz verletzt? Mir ist das Ende 2013 passiert. Durch Zufall wurde eine Mitarbeiterin meines Verlages darauf aufmerksam, dass es bei Amazon einen Kriminalroman gibt, erschienen am 19.9.2013, der den Titel "Auf Herz und Nieren" trägt. Freunde der Werne-Krimi-Reihe wissen jetzt schon, was passiert ist.
"auf herz und nieren" heißt der dritte Teil der Werne-Krimi-Reihe. Erstmals veröffentlicht wurde das Buch noch im nicht mehr existenten Autorenfeder-Verlag in Meinerzhagen im Jahr 2010. Seitdem genieße ich auf den Titel den automatischen Titelschutz nach dem deutschen Urheberrecht. 2012 erschien "auf herz und nieren" als Neuauflage im Candela Verlag, der jetzigen Heimat der Werne-Krimis. Selbst dieses Erscheinungsdatum lag ein Jahr vor dem Roman, der im September in einem Kölner Verlag erschien.
Landläufig herrscht die Meinung, es sei schwierig, sich mit größeren Verlagen über eine Urheberrechtsverletzung auseinanderzusetzen. Und so gestaltete sich auch der Anfang meiner Kommunikation mit dem Verlag etwas schwierig. Ich habe den Verlag angeschrieben, auf die Titelschutzverletzung aufmerksam gemacht und um geeignete Vorschläge gebeten, wie wir diese Situation lösen können.
Mir ist natürlich klar, dass es für einen Verlag einen erheblichen finanziellen und logistischen Aufwand bedeutet, einen bereits erschienenen Titel vom Markt zu nehmen. Das war auch gar nicht das, was ich erreichen wollte. Ich wollte, dass die Angelegenheit öffentlich gemacht wird, damit Leserinnen und Leser wissen, dass es zwei identische Titel, aber mit unterschiedlichen Inhalten gibt. Verwechselungsgefahr war ja auf jeden Fall gegeben. Beide Bücher sind Regionalkrimis und auch einige Schlagworte wie zum Beispiel fehlende Organe oder Obdachlose, die involviert sind, könnten die Irritationen noch erhöhen.
Das erste Anschreiben vom Verlag war sehr abwehrend. Man sei sich keiner Schuld bewusst, bei meinem Buch handele es sich ja nur um einen Untertitel. Ohne den Zusatz "Kommissar Wischkamp" sei das Buch gar nicht zu finden und in der Liste verfügbarer Bücher würde es auch nicht auftauchen.
Diese Behauptungen stimmen alle nicht. Das konnte ich auch umgehend mit Fakten belegen. Der Verlag bot mir an, eine Anzeige im Börsenblatt beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu schalten, in dem er auf beide Bücher hinweisen wollte. Das aber war mir nicht genug. Dieses Börsenblatt lesen allenfalls Buchhändler, meine Leserinnen und Leser haben darauf aber gar keinen Zugriff.
Also machte ich einen Gegenvorschlag. Ich verlangte eine öffentliche Richtigstellung, die Erlaubnis, die Vorgänge im Internet zu posten und die Pressemitteilung auch auf meine Webseite www.werne-krimi.de zu setzen.
Es folgte ein persönliches Telefonat mit dem Verlagsinhaber. Dabei habe ich ihn darauf hingewiesen, dass mir bei kurzen Stichproben weitere, durch den Verlag nicht zu recht verwendete Titel, aufgefallen seien. Auch diese Aussage habe ich durch die entsprechenden Daten belegt. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass der Verlag meinen Vorschlag einer öffentlichen Richtigstellung annehmen wird.
Den genauen Text der Pressemitteilung finden Sie ebenfalls auf www.werne-Krimi.de
Am Ende ein kleiner Tipp - sowohl für Autoren als auch für Verlage:
Titelrecherche ist wichtig, denn Urheberrechtsverletzungen verstoßen gegen das Deutsche Urheberrecht. Und es lohnt sich sehr wohl, sich auch mit den Größeren in der Branche anzulegen, um das eigene Recht durchzusetzen.
Mittwoch, 13. November 2013
Ronda Baker-Summer: "Der Fluch von Fort Henry"
Es ist vollbracht - mein neuer Kanada-Thriller ist fertig und im Buchhandel, auf amazon.de und natürlich über den Verlag oder über meine Webseite www.renatebehr.de erhältlich.
Ronda Baker-Summer habe ich als Pseudonym für diesen Roman gewählt, um ihn auch ein wenig von meiner Werne-Krimi-Reihe abzugrenzen. Die ersten Leserstimmen machen mir viel Mut.
Wer sich den Prolog zum Buch anhören möchte, findet ihn auf youtube unter:
http://www.youtube.com/watch?v=vD1eLyNOaZ0
Die Musik stammt übrigens von Klaus Falkenberg, der auch meiner Werne-Krimi-Reihe den passenden Soundtrack verpasst hat. Viel Spaß beim Reinhören.
Ronda Baker-Summer habe ich als Pseudonym für diesen Roman gewählt, um ihn auch ein wenig von meiner Werne-Krimi-Reihe abzugrenzen. Die ersten Leserstimmen machen mir viel Mut.
Wer sich den Prolog zum Buch anhören möchte, findet ihn auf youtube unter:
http://www.youtube.com/watch?v=vD1eLyNOaZ0
Die Musik stammt übrigens von Klaus Falkenberg, der auch meiner Werne-Krimi-Reihe den passenden Soundtrack verpasst hat. Viel Spaß beim Reinhören.
Ein kurzes Video über die Werne-Krimis
Das Erscheinungsdatum von Werne-Krimi Teil 6 mit dem Titel "mörderisches sim-jü" verzögert sich leider ein wenig. Aber bis Ende November wird das Buch auf jeden Fall verfügbar sein.
Wer sich schon einmal einen kleinen Eindruck von der gesamten Reihe verschaffen möchte, kann das jetzt auf youtube unter dem folgenden Link tun:
http://www.youtube.com/watch?v=CdODHZ3c9g8&feature=share
Und für alle, die schon seit Band 1 die Geschichten um Kommissar Jens Wischkamp aufmerksam verfolgen, hier noch ein paar aktuelle Termine:
16. und 17. November 2013 von 11 bis 18 Uhr
Adventsmarkt im Gasthaus "Zum letzten Tee", Golfclub Schloss Westerwinkel, Ascheberg-Herbern
Hier bin ich mit meinen Büchern vertreten und werde auch daraus lesen.
22.11.2013 um 19 Uhr
Krimilesung mit Musik aus Band 1 der Werne-Krimi-Reihe "silvias flucht" im Café Alte Kegelbahn, Schloss Cappenberg, Lünen
Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, aber es steht ein Folgetermin fest und zwar am
3. Januar 2013 um 19 Uhr
1.12.2013 um 17 Uhr
Krimilesung mit Musik aus Band 1 der Werne-Krimi-Reihe "silvias flucht" im RICORDO, Sendener Str. 8 in Lüdinghausen. Hier sind noch Karten erhältlich.
6. bis 15.12.2013 Weihnachtsmarkt in Werne mit literarischem Adventskalender
An der Hütte "Werner Autoren und Verlage" bin ich während der gesamten Zeit mit meinen Büchern vertreten, aus denen ich im Rahmen des literarischen Adventkalenders auch lesen werde.
Das detaillierte Leseprogramm auf dem Weihnachtsmarkt kann per e-mail unter behr-werne@t-online.de erfragt werden.
Und noch etwas in eigener Sache:
Ende Oktober ist im Traumfänger Verlag mein neuer Kanada-Thriller "Der Fluch von Fort Henry" erschienen, den ich unter dem Pseudonym Ronda Baker-Summer geschrieben habe. Einen ersten Eindruck gibt es mit dem gelesenen Prolog unter
http://www.youtube.com/watch?v=vD1eLyNOaZ0
Viel Spaß beim Zuhören!
Wer sich schon einmal einen kleinen Eindruck von der gesamten Reihe verschaffen möchte, kann das jetzt auf youtube unter dem folgenden Link tun:
http://www.youtube.com/watch?v=CdODHZ3c9g8&feature=share
Und für alle, die schon seit Band 1 die Geschichten um Kommissar Jens Wischkamp aufmerksam verfolgen, hier noch ein paar aktuelle Termine:
16. und 17. November 2013 von 11 bis 18 Uhr
Adventsmarkt im Gasthaus "Zum letzten Tee", Golfclub Schloss Westerwinkel, Ascheberg-Herbern
Hier bin ich mit meinen Büchern vertreten und werde auch daraus lesen.
22.11.2013 um 19 Uhr
Krimilesung mit Musik aus Band 1 der Werne-Krimi-Reihe "silvias flucht" im Café Alte Kegelbahn, Schloss Cappenberg, Lünen
Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, aber es steht ein Folgetermin fest und zwar am
3. Januar 2013 um 19 Uhr
1.12.2013 um 17 Uhr
Krimilesung mit Musik aus Band 1 der Werne-Krimi-Reihe "silvias flucht" im RICORDO, Sendener Str. 8 in Lüdinghausen. Hier sind noch Karten erhältlich.
6. bis 15.12.2013 Weihnachtsmarkt in Werne mit literarischem Adventskalender
An der Hütte "Werner Autoren und Verlage" bin ich während der gesamten Zeit mit meinen Büchern vertreten, aus denen ich im Rahmen des literarischen Adventkalenders auch lesen werde.
Das detaillierte Leseprogramm auf dem Weihnachtsmarkt kann per e-mail unter behr-werne@t-online.de erfragt werden.
Und noch etwas in eigener Sache:
Ende Oktober ist im Traumfänger Verlag mein neuer Kanada-Thriller "Der Fluch von Fort Henry" erschienen, den ich unter dem Pseudonym Ronda Baker-Summer geschrieben habe. Einen ersten Eindruck gibt es mit dem gelesenen Prolog unter
http://www.youtube.com/watch?v=vD1eLyNOaZ0
Viel Spaß beim Zuhören!
Dienstag, 30. Juli 2013
Und so beginnt Werne-Krimi Teil 6!
Das Manuskript ist im Lektorat und erscheinen wird der neue Werne-Krimi 2013 etwa Anfang November. Hier aber schon einmal vorab eine kleine Leseprobe. Wie Sie sehen, werden die Werne.Krimis jetzt international. Das geht aber keinesfalls zulasten des gewohnten Lokalkolorits.
"Benjamin Taylor trat ungeduldig von einem Bein auf das
andere. Seit zwei Stunden wartete er nun darauf, dass endlich die Entladung des
Containerschiffs aus New York beginnen würde. Er hatte eine Sondergenehmigung,
den Entladevorgang selbst zu überwachen. Aber er war ungeduldig. Draußen, vor
den Hafenanlagen, warteten die Sattelschlepper. Insgesamt fünf Stück waren es,
die bald das Lebenswerk von Benjamin Taylor durch Deutschland fahren sollten.
Er musste lächeln. Er war gerade einmal 32 Jahre alt, konnte man da schon von
einem Lebenswerk sprechen? Er dachte daran, wie das alles angefangen hatte.
***
Benjamin Taylor war der einzige Sohn von Frank Taylor, einem
Industriellen aus New York. Dass der Junge Maschinenbau und Elektronik
studieren würde, war im Hause Taylor niemals eine Frage. Schließlich sollte er
eines Tages das Familienunternehmen übernehmen. Für Benjamin war das überhaupt
kein Problem. Technik und Elektronik interessierten ihn ungeheuer. Sein
Lebensweg schien vorgezeichnet. Immer wieder machte er schon während seiner
Studienzeit durch innovative Entwicklungen und technische Neuerungen in der
Entwicklungsabteilung von Taylor Industries auf sich aufmerksam. Aber Benjamin
Taylor hatte noch eine viel größere Leidenschaft. Ihn faszinierten die Fahrgeschäfte
in den Freizeitparks, von denen es in den USA unzählige gab. Er träumte davon,
eines Tages sein eigenes Fahrgeschäft zu entwerfen, zu bauen und zu betreiben.
Diese Pläne behielt er jedoch lange Zeit für sich.
Als Sohn eines Unternehmers gehörte Benjamin Taylor zum
elitären Kreis der Studenten aus der Oberschicht. Immer wieder aber gab es
Stipendien für besonders begabte junge Leute, die sich den Besuch dieser
Universität sonst nicht hätten leisten können. Sie wurden von den meisten
Studenten gemieden. Umso verwunderlicher war es, dass sich ausgerechnet
Benjamin Taylor mit einem von ihnen anfreundete.
Toni Banderoso stammte aus Little Italy, dem italienischen
Viertel von New York. Sein Vater war Fleischer, seine Mutter ging putzen. Keine
guten Voraussetzungen, um sich an der Uni wirklich durchzusetzen. Aber Toni
Banderoso hatte etwas mit Benjamin Taylor gemeinsam. Auch ihn faszinierten
außergewöhnliche Fahrgeschäfte. Die beiden jungen Männer waren eigentlich nur
zufällig am Rande einer Sportveranstaltung ins Gespräch gekommen. Für das
Publikum waren hier einige Karussells aufgebaut worden. Ganz beiläufig hatte
Toni geäußert:
»Das ist doch alles Kinderkram. Das könnte man viel
spezieller und viel spektakulärer bauen.«
Benjamin hatte ihn etwas irritiert angesehen.
»Wie meinst du das? Interessierst du dich für
Fahrgeschäfte?«
Begeistert hatte Toni genickt.
»Ich würde gern selbst mal so ein Ding bauen, aber ich
glaube, das würde ich allein niemals schaffen.«
Benjamin hatte damals nur mit den Achseln gezuckt und den
kleinen Italiener einfach stehen gelassen. Aber die Bemerkung ging ihm nicht
mehr aus dem Kopf. Da war jemand, der dieselben Träume hatte wie er. Vielleicht
war das ein Fingerzeig des Schicksals. Ein paar Tage später wartete Benjamin
auf dem Campus auf Toni Banderoso. Sie hatten die ersten Examen hinter sich
gebracht, das Ende des Studiums rückte näher. Wenn er jetzt nicht mit Toni
sprach, wäre der vermutlich aus seinem Leben verschwunden, bevor sich eine neue
Gelegenheit ergab.
Als Toni über den Campus auf Benjamin zuging, hob der die
Hand. Toni reagierte nicht. Er war sicher, dass er nicht gemeint war. Keiner
dieser Studenten würde freiwillig mit ihm reden wollen. Auch dieser Taylor
nicht, obwohl er vor ein paar Tagen recht nett zu ihm gewesen war.
»Toni? Du heißt doch Toni, oder?«
Irritiert nickte Toni Banderoso.
»Eigentlich Antonio, meine Eltern sind aus Italien. Aber
Toni ist vollkommen o. k.«
»Komm mit, wir müssen reden.«
Benjamin wartete gar nicht ab, ob der andere ihm auch
tatsächlich folgte. Er ging schnurstracks auf seinen am Straßenrand
abgestellten Pontiac zu. Toni folgte ihm, vorsichtig und ungläubig. Was sollte
das? Bisher hatte ihn noch nie jemand von denen aufgefordert, mit ihm zu reden
oder irgendwohin zu fahren. Was wollte dieser Kerl nur von ihm? Aber er stieg
trotzdem in das Auto. Dann fasste er sich ein Herz.
»Worüber willst du denn mit mir reden? Ich meine, es ist ja
nicht gerade üblich, dass sich einer von euch ...«
Er stockte. Er hatte so etwas wie „reiche Bengel“ sagen wollen,
aber das wäre beleidigend gewesen. Schließlich schien dieser Benjamin Taylor ja
eigentlich ganz nett zu sein.
Benjamin grinste.
»Ich weiß schon, wie wir von euch genannt werden. Aber
manchmal scheinen die Dinge anders, als sie sind. Du hast gesagt, du träumst
davon, mal ein eigenes Fahrgeschäft zu bauen. Genau das tue ich auch. Jeder von
uns allein dürfte kaum eine Chance haben, seinen Traum zu verwirklichen. Aber
vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, was meinst du?«
Toni riss die Augen auf.
»Du meinst, du und ich? Zusammen? Wie soll das denn
funktionieren?«
»Das weiß ich auch noch nicht genau. Wenn ich mit meinem
Studium fertig bin, fange ich in der Fabrik meines Vaters in der
Konstruktionsabteilung an. Was hast du vor, wenn du bestanden hast?«
Toni zuckte mit den Schultern. Er hatte sich darüber noch
gar keine Gedanken gemacht. Er würde Bewerbungen schreiben, Absagen kassieren
und vielleicht irgendwann in irgendeiner kleinen Firma anfangen können, die
möglicherweise von Italienern gegründet worden war. Die ach so gerühmte
Chancengleichheit gab es in New York noch nicht wirklich. Hier zählten immer
noch Name und Herkunft und der Sohn eines italienischen Fleischers hatte beileibe
nicht dieselben Chancen wie ein Unternehmerssohn aus der High Society.
»Ich habe eine Idee. Ich werde mit meinem Vater sprechen. Es
müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn es mir nicht gelingen würde, dir auch
einen Job in der Konstruktionsabteilung von Taylor Industries zu besorgen. Dann
könnten wir zusammenarbeiten.«
Toni hielt die Luft an. Taylor Industries? Das war eines der
größten Industrieunternehmen im Umkreis von mindestens 200 Meilen. Es wäre eine
einmalige Chance für ihn, dort arbeiten zu können. Dafür würde er alles tun.
»Und du meinst, das würde funktionieren? Ich meine, dass
dein Vater mir einen Job gibt?«
Benjamin nickte.
»Ich denke, das wird gar nicht so schwierig werden. Mein
Vater ist so begeistert über meine guten Abschlussarbeiten und darüber, dass
ich bald in seine Fußstapfen trete, der erfüllt mir diesen Wunsch sicher. Also,
ich würde vorschlagen, du machst eine Bewerbungsmappe fertig. So ganz ohne
Formalien wird das nicht gehen, wegen der Personalchefs. Um alles andere
kümmere ich mich dann. Wir werden ein paar Monate brauchen, bis wir uns
eingearbeitet haben und danach fangen wir an, das spektakulärste Fahrgeschäft
zu entwerfen, das es in den USA jemals gegeben hat.«
Toni ließ sich von der Euphorie seines neuen Freundes
anstecken.
»In den USA? In der ganzen Welt, Benjamin. In der ganzen
Welt.«"
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